Ambulanter Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst eingerichtet
Nach 12 Jahren rein ehrenamtlicher Hospizarbeit erfolgte die Einstellung einer hauptamtlichen Hospizfachkraft beim Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V.
Am 1. April 2010 hat im Kreis Bernkastel-Wittlich die Hospizfachkraft Maria Groß ihre Tätigkeit zur Beratung und Unterstützung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie der Angehörigen aufgenommen. Angestellt ist sie beim Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V., Geschäftsstelle Wittlich, der vor 12 Jahren gemeinsam mit vier anderen Trägern (Dekanat Wittlich, Evangelische Kirchengemeinde Wittlich, Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Trier, Malteser Hilfsdienst Wittlich) die Hospizinitiative Wittlich gegründet hat. Bis auf die Koordinatorin Anne Hees-Konrad, ebenfalls Mitarbeiterin des Caritasverbandes Mosel-Eifel-Hunsrück e.V., engagierten sich ausschließlich ehrenamtliche Helfer und Helferinnen in der Hospizarbeit. Die Einsätze der Ehrenamtlichen in der Begleitung der Kranken und Sterbenden werden in Zukunft von Frau Groß, die selbst 10 Jahre ehrenamtlich in der Hospizinitiative Wittlich gewirkt hat, koordiniert. Bis zu ihrer Einstellung als Hospizfachkraft im ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst beim Caritasverband war Maria Groß seit 1988 als Krankenschwester auf der Intensivstation des Verbundkrankenhauses in Wittlich beschäftigt. Durch diese Tätigkeit bringt sie umfangreiche Erfahrungen im Umgang mit Schwerstkranken und sterbenden Menschen mit. Außerdem verfügt sie über gute fachliche Kompetenzen im medizinisch-pflegerischen Bereich. Neben dem Patientenerstbesuch und der Koordination der ehrenamtlichen Hospizeinsätze, der Vermittlung von Pflege- und anderer Dienste, besteht ihre Aufgabe in der speziellen palliativpflegerischen und psychosozialen Beratung von Patient und Familie. Sie unterstützt die Hausärzte und /oder die Pflegedienste bei der Symptomkontrolle und der Organisation palliativmedizinischer Maßnahmen (z.B. Schmerzmittelgabe, Mundpflege), sowie bei der Überwachung der Wirksamkeit eingeleiteter Therapiemaßnahmen.
Leistungen der häuslichen Krankenpflege gehören dagegen grundsätzlich nicht zu ihrem Aufgabenbereich.
Sowohl das Angebot des Hospiz- und Palliativberatungsdienstes als auch die ehrenamtliche Begleitung sind für den Betroffenen und seine Familie kostenlos. Menschen, die in einer stationären Altenpflegeeinrichtung leben können ebenfalls von diesem Angebot profitieren und die Hospizfachkraft anfordern. Die Personalkosten der Mitarbeiterin im ambulanten Hospiz- und Palliativberatungs-dienst werden neben Eigenmitteln des Caritasverbandes und der Träger-gemeinschaft größtenteils über die Landesverbände der Krankenkassen aus öffentlichen Mitteln finanziert. Da die Sachkosten von der Hospizinitiative und der Trägergemeinschaft selbst getragen werden müssen, ist die Hospizinitiative Wittlich auch zukünftig auf Spenden und Bußgelder angewiesen.
Anfragen und weitere Informationen beim Caritasverband/Hospizinitiative Wittlich im Haus der Vereine, Kasernenstraße 37, 54516 Wittlich, Tel. 06571-146580, Fax: 06571-951045 oder unter www.hospizinitiative-wittlich.de.
Spendenkonto:
Hospizinitiative Wittlich
Sparkasse Mittelmosel
BLZ 58751230
Konto 60034972
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Davidstag in Himmerod
„Sich für das Schwache stark machen“
Unter diesem Motto fand am 12. Dezember 2009 der Davidstag in Himmerod statt. Es war ein ökumenischer Tag mit einem Eröffnungsgottesdienst, einem Vortrag von Sozialministerin Malu Dreyer, einer Predigt von Pfarrerin Triebler, ev. Gemeinde Wittlich, und einem Markt der Möglichkeiten mit Infoständen sozialcaritativer Einrichtungen sowie einem offenen Singen unter der Leitung von Cornelia Grewelding. Veranstalter waren das Dekanat Wittlich und die Abtei Himmerod.
Die Hospizinitiative Wittlich sowie die Mitarbeiterinnen des Lebenscafes stellten ihre Arbeit ebenfalls vor.
Mitglieder der Hospizinitiative Wittlich am Infostand Foto: Harald Szczepanowski, Hospizhelfer
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Im Tod leben schenken
Rund 20 Teilnehmer nahmen an der Veranstaltung der Hospizinitiative Wittlich „Im Tod Leben schenken“ teil.
Die Hospizinitiative hatte zu einem Vortrag über Organspende den Koordinator der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), Frank Reis und ein transplantiertes Ehepaar aus Völklingen, Ingrid und Karl Heinz Hollinger eingeladen.
Seit 1997 gibt es ein Transplantationsgesetz, welches genau festlegt, unter welchen Bedingungen eine Organspende stattfinden kann. Dieses Gesetz enthält folgende Kernpunkte:
Transplantationen lebenswichtiger Organe wie Herz, Leber oder Niere dürfen nur in dafür zugelassen Transplantationszentren vorgenommen werden. Ein Organ, abgesehen von einer Lebendspende, darf erst entnommen werden, wenn der Gesamthirntod des Organspenders festgestellt wurde. Die Hirntoddiagnostik wird durchgeführt von zwei unabhängigen Ärzten, mit mehrjähriger Intensivmedizinerfahrung. Dabei wird ein Hirntodprotokoll erstellt. Die Feststellung des Hirntods kann bis zu 72 Stunden dauern. Wenn ein Organspendeausweis existiert, dann ist der Wille des Patienten klar erkennbar. Wenn kein Ausweis vorliegt, dann wird der vermutete Wille des Patienten von den Angehörigen erfragt, die dann der Organspende zustimmen können. In 50 % der Organspendefälle trifft dies zu. Die Angehörigen werden in jedem Falle befragt, denn sie sind letztlich diejenigen, die mit dieser Entscheidung weiter leben müssen.
Die Hospizinitiative hatte zu einem Vortrag über Organspende den Koordinator der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), Frank Reis und ein transplantiertes Ehepaar aus Völklingen, Ingrid und Karl Heinz Hollinger eingeladen.
Seit 1997 gibt es ein Transplantationsgesetz, welches genau festlegt, unter welchen Bedingungen eine Organspende stattfinden kann. Dieses Gesetz enthält folgende Kernpunkte:
Transplantationen lebenswichtiger Organe wie Herz, Leber oder Niere dürfen nur in dafür zugelassen Transplantationszentren vorgenommen werden. Ein Organ, abgesehen von einer Lebendspende, darf erst entnommen werden, wenn der Gesamthirntod des Organspenders festgestellt wurde. Die Hirntoddiagnostik wird durchgeführt von zwei unabhängigen Ärzten, mit mehrjähriger Intensivmedizinerfahrung. Dabei wird ein Hirntodprotokoll erstellt. Die Feststellung des Hirntods kann bis zu 72 Stunden dauern. Wenn ein Organspendeausweis existiert, dann ist der Wille des Patienten klar erkennbar. Wenn kein Ausweis vorliegt, dann wird der vermutete Wille des Patienten von den Angehörigen erfragt, die dann der Organspende zustimmen können. In 50 % der Organspendefälle trifft dies zu. Die Angehörigen werden in jedem Falle befragt, denn sie sind letztlich diejenigen, die mit dieser Entscheidung weiter leben müssen.
Ablauf einer Organspende durch Krankheit oder Unfall:
- Benachrichtigung der DSO
- Todesfeststellung
- Entscheidung zur Organspende
Voraussetzungen für die Organspende:
- Festgestellter Hirntod
- Einwilligung zur Organspende
- Organspendeausweis oder Feststellen des mutmaßlichen Willen des Patienten durch die Angehörigen
Das Lebensalter ist kein Ausschlusskriterium mehr.
Der Erfahrungsbericht des Ehepaares Hollinger beeindruckte die Teilnehmer in der Weise, dass sie als Transplantierte seit 15 Jahren ein weitgehend uneingeschränktes Leben führen können. Damit das Organ nicht abgestoßen wird, müssen beide ein Leben lang Medikamente einnehmen. Da jeder Organspender anonym bleibt, haben sie sich die Aufgabe gestellt bei Informationsveranstaltungen zum Thema Organspende, von ihren Ängsten und Hoffnungen vor und nach ihrer Operation zu berichten, um vielen Menschen Mut zu machen, sich für einen Organspenderausweis zu entscheiden.

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Zehn neue Hospizhelfer und Hospizhelferinnen
Im Rahmen ihres zehnjährigen Jubiläums hat die Trägergemeinschaft der Hospizinitiative Wittlich zehn ehrenamtliche Hospizhelfer und Hospizhelferinnen in einem einjährigen Befähigungsseminar ausgebildet. Das Seminar umfasste 84 Unterrichtsstunden und eine dreimonatige Praktikumsphase in Pflegeeinrichtungen und im ambulanten Bereich.
In einer ökumenischen Sendungsfeier in der Christuskirche in Wittlich wurden die Männer und Frauen von Dechant Rudolf Halffmann und dem evangelischen Pfarrer Rudolf Groß zu ihrem Dienst beauftragt. In der Predigt erläuterte Pastoralreferentin Monika Hartmann die Aufgaben der Hospizhelfer und Hospizhelferinnen, anhand der Begleitgeschichte „Die Heilung des Gelähmten“ aus dem Markusevangelium (s.u.). Wesentliche Merkmale in der Hospizarbeit sind: Zeit verschenken, gut zuhören können, kleine Handreichungen tätigen, Schweigen können, dem Schwerkranken und Sterbenden die Hand halten, ihm vorlesen, mit ihm weinen und lachen, mit ihm über den Tod sprechen, ihm das Gebet anbieten und die Angehörigen entlasten. Die Kraft für diese Aufgaben erhalten die ehrenamtlichen Männer und Frauen aus ihrem persönlichen Glauben heraus.
In der anschließenden Feierstunde erörterte der Moderator der Hospizgruppe, Dr. Ulrich Iseke nach den persönlichen Grußworten der Vertreter des Dekanates, der Verbandsgemeinde und der Stadt Wittlich die zukünftige Entwicklung der Hospizarbeit in Wittlich.
Dr. Iseke sprach von „wachsender Professionalität“ in der ehrenamtlichen Hospizarbeit. Das bedeutet, dass für das Ehrenamt eine stärkere Qualitätskontrolle notwendig wird. Haupt- und Ehrenamtliche müssen noch stärker zusammenarbeiten, als bisher, um in der Hospizarbeit eine größere Professionalität zu sichern. Das Ehrenamt wird dadurch keinesfalls überflüssig, sondern viel mehr gestärkt werden müssen.
In der Hospizinitiative Wittlich sind zur Zeit 25 Männer und Frauen aktiv, die Sterbende, Schwerkranke und deren Angehörigen begleiten. Es gilt diese trotz zunehmender Professionalisierung in ihrer Aufgabe zu unterstützen. Mit den Worten: „Sie verdienen unseren Respekt und unsere Anerkennung“, würdigte Dr. Iseke den Dienst des Hospizhelfers und der Hospizhelferin.
Die Namen der neuen Hospizhelfer/innen:In einer ökumenischen Sendungsfeier in der Christuskirche in Wittlich wurden die Männer und Frauen von Dechant Rudolf Halffmann und dem evangelischen Pfarrer Rudolf Groß zu ihrem Dienst beauftragt. In der Predigt erläuterte Pastoralreferentin Monika Hartmann die Aufgaben der Hospizhelfer und Hospizhelferinnen, anhand der Begleitgeschichte „Die Heilung des Gelähmten“ aus dem Markusevangelium (s.u.). Wesentliche Merkmale in der Hospizarbeit sind: Zeit verschenken, gut zuhören können, kleine Handreichungen tätigen, Schweigen können, dem Schwerkranken und Sterbenden die Hand halten, ihm vorlesen, mit ihm weinen und lachen, mit ihm über den Tod sprechen, ihm das Gebet anbieten und die Angehörigen entlasten. Die Kraft für diese Aufgaben erhalten die ehrenamtlichen Männer und Frauen aus ihrem persönlichen Glauben heraus.
In der anschließenden Feierstunde erörterte der Moderator der Hospizgruppe, Dr. Ulrich Iseke nach den persönlichen Grußworten der Vertreter des Dekanates, der Verbandsgemeinde und der Stadt Wittlich die zukünftige Entwicklung der Hospizarbeit in Wittlich.
Dr. Iseke sprach von „wachsender Professionalität“ in der ehrenamtlichen Hospizarbeit. Das bedeutet, dass für das Ehrenamt eine stärkere Qualitätskontrolle notwendig wird. Haupt- und Ehrenamtliche müssen noch stärker zusammenarbeiten, als bisher, um in der Hospizarbeit eine größere Professionalität zu sichern. Das Ehrenamt wird dadurch keinesfalls überflüssig, sondern viel mehr gestärkt werden müssen.
In der Hospizinitiative Wittlich sind zur Zeit 25 Männer und Frauen aktiv, die Sterbende, Schwerkranke und deren Angehörigen begleiten. Es gilt diese trotz zunehmender Professionalisierung in ihrer Aufgabe zu unterstützen. Mit den Worten: „Sie verdienen unseren Respekt und unsere Anerkennung“, würdigte Dr. Iseke den Dienst des Hospizhelfers und der Hospizhelferin.
Mark Bunk, Gladbach
Kerstin Sinnerbrink, Bausendorf
Christel Streib, Platte
Harald Szczepanowski, Niersbach
Renate Bauer, Renate Heinz, Gabriele Hohns, Margret Lieser, Elisabeth Rütten, Ricarda Thull,
alle aus Wittlich.
Hospiz-Sendungsfeier am 17.06.2009 um 18:30 Uhr
in der Christuskirche in Wittlich
Evangelium: Markus 2,1-12
Die Heilung eines Gelähmten
Als er einige Tage später nach Kafarnaum zurückkam, wurde bekannt, dass er (wieder) zu Hause war. Und es versammelten sich so viele Menschen, dass nicht einmal mehr vor der Tür Platz war; und er verkündete ihnen das Wort. Da brachte man einen Gelähmten zu ihm; er wurde von vier Männern getragen. Weil sie ihn aber wegen der vielen Leute nicht bis zu Jesus bringen konnten, deckten sie dort, wo Jesus war, das Dach ab, schlugen (die
Decke) durch und ließen den Gelähmten auf seiner Tragbahre durch die Öffnung hinab. Das Dach einer Wohnhütte bestand aus Holzbalken oder Knüppeln, über die Schilf oder Äste gelegt waren. Das Ganze war mit festgetretenem Lehm zugedeckt. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Mein Sohn,
deine Sünden sind dir vergeben ! Einige Schriftgelehrte aber, die dort saßen, dachten im stillen: Wie kann dieser Mensch so reden ? Er lästert Gott. Wer kann Sünden vergeben außer dem einen Gott ?
(außer dem einen Gott, andere Übersetzungsmöglichkeit: außer Gott allein.)
Jesus erkannte sofort, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Was für Gedanken habt ihr im Herzen. Ist es leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben ! Oder zu sagen: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh umher ? Ihr sollt aber erkennen, daß der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben. Und er sagte zu dem Gelähmten: Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause ! Der Mann stand sofort auf, nahm seine Tragbahre und ging vor aller Augen weg. Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten: So etwas haben wir noch nie gesehen.
Die Heilung eines Gelähmten
Als er einige Tage später nach Kafarnaum zurückkam, wurde bekannt, dass er (wieder) zu Hause war. Und es versammelten sich so viele Menschen, dass nicht einmal mehr vor der Tür Platz war; und er verkündete ihnen das Wort. Da brachte man einen Gelähmten zu ihm; er wurde von vier Männern getragen. Weil sie ihn aber wegen der vielen Leute nicht bis zu Jesus bringen konnten, deckten sie dort, wo Jesus war, das Dach ab, schlugen (die
Decke) durch und ließen den Gelähmten auf seiner Tragbahre durch die Öffnung hinab. Das Dach einer Wohnhütte bestand aus Holzbalken oder Knüppeln, über die Schilf oder Äste gelegt waren. Das Ganze war mit festgetretenem Lehm zugedeckt. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Mein Sohn,
deine Sünden sind dir vergeben ! Einige Schriftgelehrte aber, die dort saßen, dachten im stillen: Wie kann dieser Mensch so reden ? Er lästert Gott. Wer kann Sünden vergeben außer dem einen Gott ?
(außer dem einen Gott, andere Übersetzungsmöglichkeit: außer Gott allein.)
Jesus erkannte sofort, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Was für Gedanken habt ihr im Herzen. Ist es leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben ! Oder zu sagen: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh umher ? Ihr sollt aber erkennen, daß der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben. Und er sagte zu dem Gelähmten: Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause ! Der Mann stand sofort auf, nahm seine Tragbahre und ging vor aller Augen weg. Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten: So etwas haben wir noch nie gesehen.
Predigt von Pastoralreferentin Monika Hartmann
Liebe Hospizhelfer und – helferinnen! Liebe Mitchristen !
Das ist schon eine besondere Heilungsgeschichte, von der der Evangelist Markus in seinem Evangelium berichtet und die uns während des Befähigungsseminars begleitet hat. Vier Männer sorgen dafür, dass ein Mensch aus dem Abseits mitten ins Leben gebracht wird. In ein Haus mit vielen Menschen. Vier Männer sorgen für eine große Öffentlichkeit. Sie überwinden die Abseitsfalle des Lebens und bringen ihren gelähmten Freund zu Jesus. Zielstrebig und hartnäckig, geradezu dreist und frech gehen sie vor: Hausfriedensbruch begeht, wer durch ein Dach in ein Haus einsteigt. Unbeirrbar „schaufeln“ sie sich den Weg zu Jesus frei, indem sie das Flachdach des Hauses aufgraben und den Gelähmten auf einer Liege herunterlassen – Jesus, genau vor die Füße.
Was ist das für ein beeindruckendes Bild.
Die 4 Männer haben keine Mühen gescheut, um zu Jesus zu gelangen. Für sie ist er die letzte Rettung, da Krankheit in dieser Zeit als Strafe für begangene Sünden galt. Doch: Die Beharrlichkeit, die Ausdauer dieser 4 Männer ist für Jesus Zeichen von unerschütterlichem Glauben. Vom Glauben seiner Freunde wird der Gelähmte getragen. Er ist getragen vom Glauben jener, die sich bewegen können, während er bewegungslos auf seiner Trage liegt.
Genau darauf kommt es an, wenn wir die Abseitsfallen des Lebens für Menschen überwinden wollen. Wir brauchen den Einsatz von Freunden und unseren Mitmenschen. Wir brauchen gerade dann, wenn die eigene Verzweiflung besonders groß ist, den Glauben anderer, die auch einmal dreist und frech werden, um ein bestimmtes Leid, eine unheilbare Krankheit sichtbar zu machen, mitten im Leben, mitten in unserer Gesellschaft, in der Sterben und Tod immer noch Tabuthemen sind.
Jesus als Wunderheiler und Heiland; dieses Bild passt nicht so ganz in unsere heutige Zeit, in der der Glaube an den medizinischen Fortschritt und an die Intensivmedizin stärker ist als das Vertrauen an Gott. Nicht jede Krankheit ist heute heilbar. Auch die Ärzte stehen oft vor einem Rätsel. Ich denke da an die chronischen Erkrankungen die häufig unermessliche Schmerzen hervorrufen und nur durch regelmäßige Einnahme von starken Schmerzmitteln auszuhalten sind. Ich denke an die zahlreichen psychischen Krankheiten, hervorgerufen durch Depressionen, Einsamkeit und Enttäuschungen oder Angstzuständen. Ich denke aber auch an die vielen Krebserkrankten, denen häufig ein schmerzlicher Weg mit Chemotherapie oder Bestrahlung bevorsteht und vielleicht am Ende sogar austherapiert sind.
Diese müssen sich mit dem Tod, unmissverständlich beschäftigen. Und trotzdem stirbt auch ihre Hoffnung zuletzt. Sie klammern sich an einen winzigen Strohhalm und bekommen oft Trost und Halt durch ihren Glauben an Jesus Christus. So wie es die 4 Männer im Evangelium tun: Sie haben Mitleid und ein Herz für ihren Freund. Sie investieren Kraft und viel Zeit, für einen Menschen, der ihnen am Herzen liegt.
Sie wollen ihrem Freund die geheimsten und letzten Wünsche erfüllen.
Und: Sie kennen auch seine Wut und Zweifel, an Gott zu glauben.
Sie erkennen ihre Aufgabe, packen mit sehr viel Kreativität an und arbeiten gemeinsam auf ein Ziel hin, dem kranken Freund zu helfen und ihn die Nähe Gottes spüren zu lassen.
Was ist das für ein beeindruckendes Bild.
Die 4 Männer haben keine Mühen gescheut, um zu Jesus zu gelangen. Für sie ist er die letzte Rettung, da Krankheit in dieser Zeit als Strafe für begangene Sünden galt. Doch: Die Beharrlichkeit, die Ausdauer dieser 4 Männer ist für Jesus Zeichen von unerschütterlichem Glauben. Vom Glauben seiner Freunde wird der Gelähmte getragen. Er ist getragen vom Glauben jener, die sich bewegen können, während er bewegungslos auf seiner Trage liegt.
Genau darauf kommt es an, wenn wir die Abseitsfallen des Lebens für Menschen überwinden wollen. Wir brauchen den Einsatz von Freunden und unseren Mitmenschen. Wir brauchen gerade dann, wenn die eigene Verzweiflung besonders groß ist, den Glauben anderer, die auch einmal dreist und frech werden, um ein bestimmtes Leid, eine unheilbare Krankheit sichtbar zu machen, mitten im Leben, mitten in unserer Gesellschaft, in der Sterben und Tod immer noch Tabuthemen sind.
Jesus als Wunderheiler und Heiland; dieses Bild passt nicht so ganz in unsere heutige Zeit, in der der Glaube an den medizinischen Fortschritt und an die Intensivmedizin stärker ist als das Vertrauen an Gott. Nicht jede Krankheit ist heute heilbar. Auch die Ärzte stehen oft vor einem Rätsel. Ich denke da an die chronischen Erkrankungen die häufig unermessliche Schmerzen hervorrufen und nur durch regelmäßige Einnahme von starken Schmerzmitteln auszuhalten sind. Ich denke an die zahlreichen psychischen Krankheiten, hervorgerufen durch Depressionen, Einsamkeit und Enttäuschungen oder Angstzuständen. Ich denke aber auch an die vielen Krebserkrankten, denen häufig ein schmerzlicher Weg mit Chemotherapie oder Bestrahlung bevorsteht und vielleicht am Ende sogar austherapiert sind.
Diese müssen sich mit dem Tod, unmissverständlich beschäftigen. Und trotzdem stirbt auch ihre Hoffnung zuletzt. Sie klammern sich an einen winzigen Strohhalm und bekommen oft Trost und Halt durch ihren Glauben an Jesus Christus. So wie es die 4 Männer im Evangelium tun: Sie haben Mitleid und ein Herz für ihren Freund. Sie investieren Kraft und viel Zeit, für einen Menschen, der ihnen am Herzen liegt.
Sie wollen ihrem Freund die geheimsten und letzten Wünsche erfüllen.
Und: Sie kennen auch seine Wut und Zweifel, an Gott zu glauben.
Sie erkennen ihre Aufgabe, packen mit sehr viel Kreativität an und arbeiten gemeinsam auf ein Ziel hin, dem kranken Freund zu helfen und ihn die Nähe Gottes spüren zu lassen.
Liebe Hospizhelfer und –helferinnen !
Genau diese Eigenschaften passen auch auf ihre wichtige Aufgabe und ihren Dienst, worauf sie sich ein Jahr lang intensiv vorbereitet haben.
Die Seele des Menschen leidet oft mehr als sein Körper. Wörter wie Heil und Heilung sind oft nur leere Worthülsen. Im Gegensatz zu Jesus fällt uns die Begegnung mit Schwerkranken schwer, so dass wir sie eher meiden, als dass wir sie ansprechen wollen. Jesus lehrt uns aber mit seinem Beispiel etwas Besseres. Er kennt keine Krankenhäuser, keine Infusionen, keine Tabletten und auch keine medizinische rundum Versorgung.
Jesus tut etwas total Menschliches. Er wendet sich dem Menschen zu, der krank ist und dem es schlecht geht. Er spricht ihn an, nimmt ihn an der Hand und berührt ihn. Jesus geht auf gleiche Augenhöhe mit ihm und nimmt Kontakt mit ihm auf. Dabei ist für ihn der Lebenswandel des Kranken, wie gut bzw. wie schlecht er war, Nebensache. Er verurteilt niemanden und macht auch keinen für die Krankheit verantwortlich.
In den biblischen Heilungsgeschichten geschieht immer dasselbe: Begegnung und Beziehung mit Jesus. Die Kranken brauchen diese Nähe, da sie selbst nur wenig oder keine Hoffnung mehr haben. Sie brauchen das Vertrauen und den Glauben Jesu, um wieder Mut und Kraft zu bekommen. Diese Kranken sind zu beneiden, denn für uns ist es nicht mehr möglich, unsere Kranken zu Jesus zu bringen, damit er sie heilt. Wie können wir dennoch heute Menschen heilen, die den Glauben und das Vertrauen an sich bereits aufgegeben haben ? Wie können wir diese Menschen im Sinne Jesu heilen ? Wenn wir auf Jesus schauen, dann tun sich uns ungeahnte und neue Möglichkeiten auf, um Menschen an Leib und Seele ein bisschen heil werden zu lassen. Durch unsere Begegnung, durch unsere Nähe kann Begegnung mit Gott geschehen, kann die Nähe Gottes spürbar und glaubhaft werden: z.B. durch unseren Besuch, unser Dasein, unser Aushalten, unser stummes Da-sitzen am Bett und auch durch unser Mitlachen und Mitweinen. Durch die Zeit, die wir kranken Menschen schenken, durch unser Zuhören, durch unser Hand-Halten und durch jede zarte Berührung und nicht zuletzt auch durch unser Gebet und unseren Glauben kann Heilung am Menschen geschehen. Auf diese Weise bekommen sie wieder Mut und Kraft, um ihren schweren und schmerzhaften Weg weiter zu gehen.
Die Seele des Menschen leidet oft mehr als sein Körper. Wörter wie Heil und Heilung sind oft nur leere Worthülsen. Im Gegensatz zu Jesus fällt uns die Begegnung mit Schwerkranken schwer, so dass wir sie eher meiden, als dass wir sie ansprechen wollen. Jesus lehrt uns aber mit seinem Beispiel etwas Besseres. Er kennt keine Krankenhäuser, keine Infusionen, keine Tabletten und auch keine medizinische rundum Versorgung.
Jesus tut etwas total Menschliches. Er wendet sich dem Menschen zu, der krank ist und dem es schlecht geht. Er spricht ihn an, nimmt ihn an der Hand und berührt ihn. Jesus geht auf gleiche Augenhöhe mit ihm und nimmt Kontakt mit ihm auf. Dabei ist für ihn der Lebenswandel des Kranken, wie gut bzw. wie schlecht er war, Nebensache. Er verurteilt niemanden und macht auch keinen für die Krankheit verantwortlich.
In den biblischen Heilungsgeschichten geschieht immer dasselbe: Begegnung und Beziehung mit Jesus. Die Kranken brauchen diese Nähe, da sie selbst nur wenig oder keine Hoffnung mehr haben. Sie brauchen das Vertrauen und den Glauben Jesu, um wieder Mut und Kraft zu bekommen. Diese Kranken sind zu beneiden, denn für uns ist es nicht mehr möglich, unsere Kranken zu Jesus zu bringen, damit er sie heilt. Wie können wir dennoch heute Menschen heilen, die den Glauben und das Vertrauen an sich bereits aufgegeben haben ? Wie können wir diese Menschen im Sinne Jesu heilen ? Wenn wir auf Jesus schauen, dann tun sich uns ungeahnte und neue Möglichkeiten auf, um Menschen an Leib und Seele ein bisschen heil werden zu lassen. Durch unsere Begegnung, durch unsere Nähe kann Begegnung mit Gott geschehen, kann die Nähe Gottes spürbar und glaubhaft werden: z.B. durch unseren Besuch, unser Dasein, unser Aushalten, unser stummes Da-sitzen am Bett und auch durch unser Mitlachen und Mitweinen. Durch die Zeit, die wir kranken Menschen schenken, durch unser Zuhören, durch unser Hand-Halten und durch jede zarte Berührung und nicht zuletzt auch durch unser Gebet und unseren Glauben kann Heilung am Menschen geschehen. Auf diese Weise bekommen sie wieder Mut und Kraft, um ihren schweren und schmerzhaften Weg weiter zu gehen.
Liebe Hospizhelfer und – helferinnen, liebe Mitchristen !
Die Geschichte mit der Heilung des Gelähmten hört hier nicht auf. Sie geht weiter. Jesus zieht sich wieder zurück, um allein zu sein, um Kraft zu schöpfen und zu beten für seine weitere Arbeit und Aufgaben.
Umso wichtiger ist es auch für uns, nach Oasen und Kraftquellen für die Aufgabe als Hospizhelfer und –helferin Ausschau zu halten, um in Gebet und in der Ruhe Kraft zu finden und aufzutanken, für die Aufgabe, die uns im alltäglichen Leben gestellt werden, damit wir immer wieder von Neuem auf Schwerkranke, Sterbende und deren Angehörige zugehen können. Wichtig dabei ist, dass wir uns immer auf Jesus Christus zurückbesinnen, denn wir sind gerade in dieser Aufgabe sein Werkzeug, durch das er in unsere Gesellschaft hineinwirken kann. Durch unsere konkrete Zuwendung zum Menschen kann seine Gegenwart in unserer Zeit lebendig werden.
Umso wichtiger ist es auch für uns, nach Oasen und Kraftquellen für die Aufgabe als Hospizhelfer und –helferin Ausschau zu halten, um in Gebet und in der Ruhe Kraft zu finden und aufzutanken, für die Aufgabe, die uns im alltäglichen Leben gestellt werden, damit wir immer wieder von Neuem auf Schwerkranke, Sterbende und deren Angehörige zugehen können. Wichtig dabei ist, dass wir uns immer auf Jesus Christus zurückbesinnen, denn wir sind gerade in dieser Aufgabe sein Werkzeug, durch das er in unsere Gesellschaft hineinwirken kann. Durch unsere konkrete Zuwendung zum Menschen kann seine Gegenwart in unserer Zeit lebendig werden.
In der Würzburger Neumünster Kirche gibt es ein Kreuz, welche im Krieg zerstört wurde. Von diesem Kreuz ist nur der Rumpf übrig geblieben.
Unter dieses Kreuz haben Jugendliche geschrieben:
„Christus hat keine Arme, um sie um die Trauernden und Leidenden zu legen nur die deinen.
Christus hat keine Hände, um mit ihnen Geschenke und Gaben an die auszuteilen, die sie brauchen nur die deinen.
Christus hat keinen Mund, um tröstende und aufmunternde Worte zu sprechen, nur den deinen.
Christus hat kein Herz, um zu lieben und mitzufühlen, mit denen, die es brauchen, nur das deine.“
Verehrte Anwesende!
Ich möchte an dieser Stelle ein paar Gedanken zur Hospizarbeit vortragen. Wie Sie wissen, konnten wir Hospizler hier in Wittlich im vergangenen Jahr 2008 unser 10-jähriges Bestehen als Hospizinitiative Wittlich begehen. Unser Motto lautete: Zehn Jahre begleiten. Und ich persönlich blicke nun auf einen Zeitraum von mehr als sechs Jahren zurück, seit die Gruppe mich gebeten hat, die Leitung der monatlichen Treffen zu übernehmen. Auch sechs Jahre sind schon eine ganz schön lange Zeit, und es verwundert nicht, dass in dieser Zeit sich in der Hospizarbeit Veränderungen, besser: Entwicklungen ergeben haben, über die es lohnt, ein wenig nachzudenken.
Mein erster Gedanke heute Abend: Ich bin dankbar dafür, dass wir heute hier den Abschluss unseres vierten Befähigungskurses feiern können. Zum vierten Mal haben sich Bürgerinnen und Bürger aus Wittlich und der Umgebung entschlossen, sich ernsthaft mit dem Hospizgedanken zu befassen. Sie haben sich im vergangenen Sommer der Zumutung gestellt, für die Dauer eines Jahres ein anstrengendes Kursprogramm zu absolvieren. Anstrengend war es nach meinem Dafürhalten in dreierlei Hinsicht: Es war eine Reihe von verbindlichen Terminen wahrzunehmen; nach unserer Berechnung waren es mehr als 80 Unterrichtsstunden, die obendrein auch noch von den Teilnehmenden selbst mit einem nicht geringen Betrag bezahlt werden mussten. Zum Anderen gab es neben den Inhalten der Veranstaltungen eine Fülle von zusätzlichem Informations- und Lernmaterial, das jeweils als „Hausaufgaben“ mitgegeben wurde und inzwischen einen dicken Ordner füllt. Und schließlich haben alle Teilnehmenden in einem persönlichen individuellen Praktikum sich der Aufgabe unterzogen, jeweils einen Menschen in einer kritischen Lebensphase eine Zeitlang zu begleiten; diese Begleitungen bestehen zum Teil auch heute noch weiter fort. Für Euren Einsatz, liebe Kursteilnehmerinnen und –teilnehmer, danke ich hier nochmals sehr herzlich.
Für uns drei Moderatoren dieses Befähigungskurses, Frau Hartmann, Herrn Junk und mich, war es das dritte Mal, dass wir einen Befähigungskurs gemeinsam begleitet haben; und ich darf Ihnen, verehrte Anwesende, verraten, dass auch für uns daraus keine Routine geworden ist; es bedurfte auch für uns zu jedem Termin einer intensiven Vorbereitung. Als Grundlage dient das sogenannte Celler Modell, ein Arbeitsmodell, das in den Neunziger Jahren in einer konfessionsübergreifenden Gruppe von etwa einem Dutzend in Sterbebegleitung erfahrener Frauen und Männer verfasst worden ist. Unter dem Mantel der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland, mit der etwas sperrigen Abkürzung VELKD arbeitete dieses Gremium in Celle. Also: Wir alle, Teilnehmende und Leitende, können auf ein Jahr intensiver Auseinandersetzung mit dem Hospizgedanken zurückblicken und sind froh, dass dieser Abschnitt erst einmal gut zu Ende gekommen ist.
Und das ist mein zweiter Gedanke heute: An diesem Celler Modell ist zu erkennen, dass die Hospizarbeit in einem ständigen Prozess der Weiterentwicklung steht. Das zeigt schon der Arbeitstitel des Modells. Zu Beginn hieß es: Verlass mich nicht, wenn ich schwach werde; das ist ja eindeutig ein Blickwinkel von dem Menschen her, der Begleitung erbittet. Jetzt heißt das Modell Sterbende begleiten lernen; nun steht der Hospizhelfer, die Hospizhelferin im Fokus. Das ist nicht zufällig so: Mussten wir anfangs besonders viel lernen über den Menschen, den es zu begleiten gilt, so kommt in steigendem Maße die Frage nach der Eignung der Begleitenden in den Blick. Das Ziel der Hospizarbeit ist das gleiche geblieben: Es geht darum, schwerstkranke und sterbende Menschen ein Stück weit auf ihrem Weg zu begleiten; aber ich komme noch einmal auf die beiden Überschriften zurück: Jahre lang hieß es: „Verlass mich nicht, wenn ich schwach werde“. Nun heißt es: „Sterbende begleiten lernen“. - Im nahen Trier, wo es auch schon seit mehr als zehn Jahren den Trierer Hospizverein gibt, und wo vor gut zwei Jahren das Hospizhaus eröffnet werden konnte, - in Trier also findet jedes Jahr im Herbst ein Hospiztag statt mit einem bestimmten Motto. Vor zwei Jahren hatte der Hospiztag den Arbeitstitel: „Auf dem Weg zwischen bürgerschaftlichem Engagement und wachsender Professionalität“. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Thema eines örtlichen Hospiztages: „Auf dem Weg zwischen bürgerschaftlichem Engagement und wachsender Professionalität“! Wir alle in unserer Gesellschaft sind uns im Klaren darüber, dass hospizliche Sterbebegleitung eine ausgeprochene Aufgabe des Ehrenamts ist. Darin liegt ihre große Chance und auch ihre Glaubwürdigkeit begründet: Hospizarbeit ist keine berufliche Tätigkeit, für die man leistungsentsprechend bezahlt wird, keine weitere Spezialistenaufgabe wie die ärztlichen und die pflegerischen Berufe. Es geht nicht um Profit und Karriere. Aber - und nun kommt das große ABER, Auch an das hospizliche Ehrenamt werden in zunehmendem Maß Qualitätskriterien angelegt, das meint der Begriff der „wachsenden Professionalität“: Profession nicht als geldwerter Beruf, sondern Profession als mit bestimmten Qualifikationsmerkmalen ausgestattetes Engagement. In dieser Entwicklung sehe ich ein gewisses Problem in der Wertschätzung des Ehrenamts. Immer schon zum Beispiel war es für die Hospizhelfer um der eigenen Sicherheit willen erforderlich, die Begleitungen in ihren einzelnen Terminen zu dokumentieren. Diese schriftliche Dokumentation bildet gleichzeitig die Grundlage für das Ausmaß finanzieller Beteiligung seitens der Landespolitik und des Krankenkassenverbandes. Die Verpflichtung zur regelmäßigen Teilnahme an den Gruppentreffen muss jährlich erneuert werden, und die Quali-tätsbeauftragte hat darüber Rechenschaft abzulegen, dass die Treffen in erster Linie der weiteren Information und der Zurüstung dienen. Darüberhinaus gibt es auf Landes- und Bundesebene im gesetzgeberischen Bereich die Bestrebung, Hospizarbeit und Palliativpflege in einem Netzwerk zu verknüpfen. Die Palliativpflege bzw. aus ärztlicher Sicht die Palliativmedizin hat nicht das erklärte Ziel, Menschen in Krankheit und Sterbensnähe in erster Linie gesundzupflegen oder zu heilen, sondern ihnen ihren Leidensweg in menschenwürdiger Weise zu lindern. Und es ist naheliegend, dass hier die verschiedenen Ansätze nicht nebeneinander her aktiv sind, sondern sich in sinnvoller Weise vernetzen.
Aber daran möchte ich nun meinen dritten Gedanken heute anknüpfen: Wie ist das mit der Qualifikation im Ehrenamt? Was unterscheidet den fürs Ehrenamt Befähigten vom beruflich ausgebildeten Mitarbeiter? In welchem Ausmaß ist auch für das Ehrenamt eine Qualitätskontrolle notwendig? Oder, anders gesagt: Wie groß ist die Gefahr, dass Kontrollmechanismen die spontane Freude am Ehrenamt verringern, ja abwürgen? Schon vor acht Jahren, auf einer Hospiztagung der evangelischen Akademie im Rheinland, sprach Prof. Reimer Gronemeyer von der Uni Giessen kritisch über das angedeutete Dilemma. Er formulierte in der Diskussionsrunde in bewusster Zuspitzung den Satz: „Die Qualitätskontrolle ersetzt das Christentum“. Hier sind wir aufgerufen, stets auf das rechte Maß zu achten. Ich bin froh, dass der Begriff Ehrenamt heute selbstverständlich ist. Früher sprach man gerne vom Nebenamt wie in einer Abstufung vom Hauptamt zum Nebenamt. Professor Gronemeyer fand damals noch eine weitere sehr kritische Formulierung zum Thema Sterbebegleitung in unserer Gesellschaft. Er sagte: „Die Tatsache, dass wir Hospize brauchen, ambulant oder stationär, ist eine gesellschaftliche Katastrophe“. Gemeint ist damit: Wir sind heute vielfach nicht mehr in der Lage, in unseren gesellschaftlichen Strukturen, besonders in den Familien, unsere Schwerkranken und Sterbenden zu integrieren; also überlassen wir das der Hospizbewegung. Das kann durchaus als problematisch angesehen werden. In muslimischen Familien sieht das auch heute noch weithin anders aus, Sterbebegleitung ist selbstverständliche Aufgabe der Familie. Aber auch dort wird schon gefragt: wie lange noch hält diese Tradition? Nun, diese gesellschaftliche Frage können wir heute Abend nicht weiter vertiefen. Ich möchte ausdrücklich betonen: Hospizliche Begleitung schwerkranker und sterbender Mitmenschen bei uns ist eine sehr wichtige Aufgabe für Hauptamtliche, ohne die es in der Tat einfach nicht geht, in besonderem Maße aber in der Breite der Arbeit für Ehrenamtliche.
Ich komme zum Schluss: Wir dürfen froh sein und -bei allen kritischen Zwischentönen- uns glücklich schätzen, dass die moderne Hospizbewegung, die in den sechziger Jahren in England ihren Ursprung hatte, seit zwanzig Jahren auch in Deutschland zunehmend eine selbstverständliche Erscheinung ist, und dass es Menschen gibt, die bereit sind, sich hier ehrenamtlich zu engagieren. In Wittlich sind bisher in vier Befähigungskursen etwa 40 Bürgerinnen und Bürger für die ambulante Hospizarbeit qualifiziert worden, die Teilnehmenden des letzten Kurses sind ja heute Abend unter uns und auch einige aus den früheren Kursen. Tatsache ist: Zur Zeit sind von diesen 40 Personen etwa 25 aktiv, das heißt: Einige haben sich inzwischen wieder zurückgezogen aus Gründen des Alters, von Krankheiten oder von geänderter Lebensorientierung. Ich sehe darin eine menschlich normale Entwicklung in einem verantwortlichen Ehrenamt. Diejenigen Mitmenschen, die bisher in diesem Ehrenamt tätig waren, und auch die unter uns, die weiterhin bereit sind, trotz zunehmender Professionalisierung diese Aufgabe wahrzunehmen, verdienen unseren Respekt, unsere Anerkennung und unsere Unterstützung. Und bei Unterstützung denke ich durchaus auch an die großzügige Bereitstellung der notwendigen strukturellen Hilfen.
Ihnen, unseren ehrenamtlichen Hospizhelferinen und Hospizhelfern, gilt unsere heutige Feierstunde.
Ich danke Ihnen.
Unter dieses Kreuz haben Jugendliche geschrieben:
„Christus hat keine Arme, um sie um die Trauernden und Leidenden zu legen nur die deinen.
Christus hat keine Hände, um mit ihnen Geschenke und Gaben an die auszuteilen, die sie brauchen nur die deinen.
Christus hat keinen Mund, um tröstende und aufmunternde Worte zu sprechen, nur den deinen.
Christus hat kein Herz, um zu lieben und mitzufühlen, mit denen, die es brauchen, nur das deine.“
Festansprache von Herrn Dr. U. Iseke bei der Hospiz-Sendungsfeier am 17. Juni 2009
Verehrte Anwesende!
Ich möchte an dieser Stelle ein paar Gedanken zur Hospizarbeit vortragen. Wie Sie wissen, konnten wir Hospizler hier in Wittlich im vergangenen Jahr 2008 unser 10-jähriges Bestehen als Hospizinitiative Wittlich begehen. Unser Motto lautete: Zehn Jahre begleiten. Und ich persönlich blicke nun auf einen Zeitraum von mehr als sechs Jahren zurück, seit die Gruppe mich gebeten hat, die Leitung der monatlichen Treffen zu übernehmen. Auch sechs Jahre sind schon eine ganz schön lange Zeit, und es verwundert nicht, dass in dieser Zeit sich in der Hospizarbeit Veränderungen, besser: Entwicklungen ergeben haben, über die es lohnt, ein wenig nachzudenken.
Mein erster Gedanke heute Abend: Ich bin dankbar dafür, dass wir heute hier den Abschluss unseres vierten Befähigungskurses feiern können. Zum vierten Mal haben sich Bürgerinnen und Bürger aus Wittlich und der Umgebung entschlossen, sich ernsthaft mit dem Hospizgedanken zu befassen. Sie haben sich im vergangenen Sommer der Zumutung gestellt, für die Dauer eines Jahres ein anstrengendes Kursprogramm zu absolvieren. Anstrengend war es nach meinem Dafürhalten in dreierlei Hinsicht: Es war eine Reihe von verbindlichen Terminen wahrzunehmen; nach unserer Berechnung waren es mehr als 80 Unterrichtsstunden, die obendrein auch noch von den Teilnehmenden selbst mit einem nicht geringen Betrag bezahlt werden mussten. Zum Anderen gab es neben den Inhalten der Veranstaltungen eine Fülle von zusätzlichem Informations- und Lernmaterial, das jeweils als „Hausaufgaben“ mitgegeben wurde und inzwischen einen dicken Ordner füllt. Und schließlich haben alle Teilnehmenden in einem persönlichen individuellen Praktikum sich der Aufgabe unterzogen, jeweils einen Menschen in einer kritischen Lebensphase eine Zeitlang zu begleiten; diese Begleitungen bestehen zum Teil auch heute noch weiter fort. Für Euren Einsatz, liebe Kursteilnehmerinnen und –teilnehmer, danke ich hier nochmals sehr herzlich.
Für uns drei Moderatoren dieses Befähigungskurses, Frau Hartmann, Herrn Junk und mich, war es das dritte Mal, dass wir einen Befähigungskurs gemeinsam begleitet haben; und ich darf Ihnen, verehrte Anwesende, verraten, dass auch für uns daraus keine Routine geworden ist; es bedurfte auch für uns zu jedem Termin einer intensiven Vorbereitung. Als Grundlage dient das sogenannte Celler Modell, ein Arbeitsmodell, das in den Neunziger Jahren in einer konfessionsübergreifenden Gruppe von etwa einem Dutzend in Sterbebegleitung erfahrener Frauen und Männer verfasst worden ist. Unter dem Mantel der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland, mit der etwas sperrigen Abkürzung VELKD arbeitete dieses Gremium in Celle. Also: Wir alle, Teilnehmende und Leitende, können auf ein Jahr intensiver Auseinandersetzung mit dem Hospizgedanken zurückblicken und sind froh, dass dieser Abschnitt erst einmal gut zu Ende gekommen ist.
Und das ist mein zweiter Gedanke heute: An diesem Celler Modell ist zu erkennen, dass die Hospizarbeit in einem ständigen Prozess der Weiterentwicklung steht. Das zeigt schon der Arbeitstitel des Modells. Zu Beginn hieß es: Verlass mich nicht, wenn ich schwach werde; das ist ja eindeutig ein Blickwinkel von dem Menschen her, der Begleitung erbittet. Jetzt heißt das Modell Sterbende begleiten lernen; nun steht der Hospizhelfer, die Hospizhelferin im Fokus. Das ist nicht zufällig so: Mussten wir anfangs besonders viel lernen über den Menschen, den es zu begleiten gilt, so kommt in steigendem Maße die Frage nach der Eignung der Begleitenden in den Blick. Das Ziel der Hospizarbeit ist das gleiche geblieben: Es geht darum, schwerstkranke und sterbende Menschen ein Stück weit auf ihrem Weg zu begleiten; aber ich komme noch einmal auf die beiden Überschriften zurück: Jahre lang hieß es: „Verlass mich nicht, wenn ich schwach werde“. Nun heißt es: „Sterbende begleiten lernen“. - Im nahen Trier, wo es auch schon seit mehr als zehn Jahren den Trierer Hospizverein gibt, und wo vor gut zwei Jahren das Hospizhaus eröffnet werden konnte, - in Trier also findet jedes Jahr im Herbst ein Hospiztag statt mit einem bestimmten Motto. Vor zwei Jahren hatte der Hospiztag den Arbeitstitel: „Auf dem Weg zwischen bürgerschaftlichem Engagement und wachsender Professionalität“. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Thema eines örtlichen Hospiztages: „Auf dem Weg zwischen bürgerschaftlichem Engagement und wachsender Professionalität“! Wir alle in unserer Gesellschaft sind uns im Klaren darüber, dass hospizliche Sterbebegleitung eine ausgeprochene Aufgabe des Ehrenamts ist. Darin liegt ihre große Chance und auch ihre Glaubwürdigkeit begründet: Hospizarbeit ist keine berufliche Tätigkeit, für die man leistungsentsprechend bezahlt wird, keine weitere Spezialistenaufgabe wie die ärztlichen und die pflegerischen Berufe. Es geht nicht um Profit und Karriere. Aber - und nun kommt das große ABER, Auch an das hospizliche Ehrenamt werden in zunehmendem Maß Qualitätskriterien angelegt, das meint der Begriff der „wachsenden Professionalität“: Profession nicht als geldwerter Beruf, sondern Profession als mit bestimmten Qualifikationsmerkmalen ausgestattetes Engagement. In dieser Entwicklung sehe ich ein gewisses Problem in der Wertschätzung des Ehrenamts. Immer schon zum Beispiel war es für die Hospizhelfer um der eigenen Sicherheit willen erforderlich, die Begleitungen in ihren einzelnen Terminen zu dokumentieren. Diese schriftliche Dokumentation bildet gleichzeitig die Grundlage für das Ausmaß finanzieller Beteiligung seitens der Landespolitik und des Krankenkassenverbandes. Die Verpflichtung zur regelmäßigen Teilnahme an den Gruppentreffen muss jährlich erneuert werden, und die Quali-tätsbeauftragte hat darüber Rechenschaft abzulegen, dass die Treffen in erster Linie der weiteren Information und der Zurüstung dienen. Darüberhinaus gibt es auf Landes- und Bundesebene im gesetzgeberischen Bereich die Bestrebung, Hospizarbeit und Palliativpflege in einem Netzwerk zu verknüpfen. Die Palliativpflege bzw. aus ärztlicher Sicht die Palliativmedizin hat nicht das erklärte Ziel, Menschen in Krankheit und Sterbensnähe in erster Linie gesundzupflegen oder zu heilen, sondern ihnen ihren Leidensweg in menschenwürdiger Weise zu lindern. Und es ist naheliegend, dass hier die verschiedenen Ansätze nicht nebeneinander her aktiv sind, sondern sich in sinnvoller Weise vernetzen.
Aber daran möchte ich nun meinen dritten Gedanken heute anknüpfen: Wie ist das mit der Qualifikation im Ehrenamt? Was unterscheidet den fürs Ehrenamt Befähigten vom beruflich ausgebildeten Mitarbeiter? In welchem Ausmaß ist auch für das Ehrenamt eine Qualitätskontrolle notwendig? Oder, anders gesagt: Wie groß ist die Gefahr, dass Kontrollmechanismen die spontane Freude am Ehrenamt verringern, ja abwürgen? Schon vor acht Jahren, auf einer Hospiztagung der evangelischen Akademie im Rheinland, sprach Prof. Reimer Gronemeyer von der Uni Giessen kritisch über das angedeutete Dilemma. Er formulierte in der Diskussionsrunde in bewusster Zuspitzung den Satz: „Die Qualitätskontrolle ersetzt das Christentum“. Hier sind wir aufgerufen, stets auf das rechte Maß zu achten. Ich bin froh, dass der Begriff Ehrenamt heute selbstverständlich ist. Früher sprach man gerne vom Nebenamt wie in einer Abstufung vom Hauptamt zum Nebenamt. Professor Gronemeyer fand damals noch eine weitere sehr kritische Formulierung zum Thema Sterbebegleitung in unserer Gesellschaft. Er sagte: „Die Tatsache, dass wir Hospize brauchen, ambulant oder stationär, ist eine gesellschaftliche Katastrophe“. Gemeint ist damit: Wir sind heute vielfach nicht mehr in der Lage, in unseren gesellschaftlichen Strukturen, besonders in den Familien, unsere Schwerkranken und Sterbenden zu integrieren; also überlassen wir das der Hospizbewegung. Das kann durchaus als problematisch angesehen werden. In muslimischen Familien sieht das auch heute noch weithin anders aus, Sterbebegleitung ist selbstverständliche Aufgabe der Familie. Aber auch dort wird schon gefragt: wie lange noch hält diese Tradition? Nun, diese gesellschaftliche Frage können wir heute Abend nicht weiter vertiefen. Ich möchte ausdrücklich betonen: Hospizliche Begleitung schwerkranker und sterbender Mitmenschen bei uns ist eine sehr wichtige Aufgabe für Hauptamtliche, ohne die es in der Tat einfach nicht geht, in besonderem Maße aber in der Breite der Arbeit für Ehrenamtliche.
Ich komme zum Schluss: Wir dürfen froh sein und -bei allen kritischen Zwischentönen- uns glücklich schätzen, dass die moderne Hospizbewegung, die in den sechziger Jahren in England ihren Ursprung hatte, seit zwanzig Jahren auch in Deutschland zunehmend eine selbstverständliche Erscheinung ist, und dass es Menschen gibt, die bereit sind, sich hier ehrenamtlich zu engagieren. In Wittlich sind bisher in vier Befähigungskursen etwa 40 Bürgerinnen und Bürger für die ambulante Hospizarbeit qualifiziert worden, die Teilnehmenden des letzten Kurses sind ja heute Abend unter uns und auch einige aus den früheren Kursen. Tatsache ist: Zur Zeit sind von diesen 40 Personen etwa 25 aktiv, das heißt: Einige haben sich inzwischen wieder zurückgezogen aus Gründen des Alters, von Krankheiten oder von geänderter Lebensorientierung. Ich sehe darin eine menschlich normale Entwicklung in einem verantwortlichen Ehrenamt. Diejenigen Mitmenschen, die bisher in diesem Ehrenamt tätig waren, und auch die unter uns, die weiterhin bereit sind, trotz zunehmender Professionalisierung diese Aufgabe wahrzunehmen, verdienen unseren Respekt, unsere Anerkennung und unsere Unterstützung. Und bei Unterstützung denke ich durchaus auch an die großzügige Bereitstellung der notwendigen strukturellen Hilfen.
Ihnen, unseren ehrenamtlichen Hospizhelferinen und Hospizhelfern, gilt unsere heutige Feierstunde.
Ich danke Ihnen.